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Volksbank Mittelhessen

Für die Menschen - für die Region

Flüchtlingshilfe Gießen-Ost erhält Spende über 2.500 Euro

Vorstandsmitglied Johannes Haas bei der Übergabe der Spende an Pfarrer Dr. Gabriel Brand von der Ev. Andreasgemeinde und Mitarbeitern und Flüchtlingen der Flüchtlingshilfe Gießen-Ost

 

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Bürgerstiftung Mittelhessen liegt in der Stärkung bürgerschaftlichen Engagements zur Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben. So wurde ein Projekt ausgewählt, das sich der Integration von geflüchteten Menschen widmet und sich dabei nicht nur auf das Erlernen der deutschen Sprache beschränkt, sondern auch eine Unterstützung bei ganz alltäglichen Probleme durch engagiere Freiwillige anbietet. Getragen wird die Flüchtlingshilfe Gießen-Ost von drei Kirchengemeinden: Ev. Andreasgemeinde, Ev. Luthergemeinde und Kath. St. Thomas Morus Gemeinde.

Dieses überzeugende Engagement von Bürgern hat die Stiftung veranlasst, eine Spende über 2.500 Euro zu übergeben um die Fortführung des Projekts zu sichern. Vorstandsmitglied Johannes Haas brachte dies bei der Spendenübergabe deutlich zum Ausdruck: „Die Flüchtlingshilfe Gießen-Ost ist ein Vorbild an engagierter Integrationsarbeit vor Ort, die unser Staat alleine nicht wird leisten können. Wir unterstützen die Arbeit der Flüchtlingshilfe sehr gerne und werden sie auch weiterhin begleiten.“

Seit 2016 bietet die Flüchtlingshilfe Gießen-Ost fünfmal pro Woche kostenlosen Unterricht für Geflüchtete an. Die Unterrichtseinheiten umfassen 1,5 Stunden und werden von ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern erteilt. Während der Zeit des Unterrichts ist eine Teestube geöffnet und es wird eine Kinderbetreuung angeboten. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt ungefähr bei 25 Personen. Das Unterrichtsangebot wurde anfangs vor allem von somalischen Flüchtlingen aus Gießen und Umgebung in Anspruch genommen, heute nehmen auch Menschen aus Eritrea und Afghanistan daran teil.

Der Unterricht wird von zwei bis acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt, die zum Teil als pensionierte Lehrerinnen und Lehrer oder Studierende über das nötige pädagogische Fachwissen verfügen. Zu den Herausforderungen des Unterrichtens gehören die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler, zum Teil liegt kein oder nur rudimentärer Schulbesuch in den Heimatländern vor. So müssen in vielen Fällen erst Lerntechniken erarbeitet werden. Die Lernmethodenkompetenz ist bis heute eines der schwierigsten Probleme und es müssen Unterrichtsmaterialien für die unterschiedlichen Leistungsstände bereitgestellt werden. Neben dem Unterricht werden gemeinsame Feste organisiert oder auch Ausflüge z.B. in den Hessenpark ermöglicht.